Gespeicherte Kilowattstunden zahlen sich nur aus, wenn das Haus sie nachts nutzt · Bewertung
Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Plus — unsere Bewertung
Ein Balkonspeicher mit 1,6 kWh und zwei MPPT-Eingängen für je 600 W, erweiterbar mit fünf Zusatzakkus auf 9,6 kWh, mit 6.000 Zyklen, IP65 und 10 Jahren Garantie.
Die Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Plus ist ein Balkonspeicher mit 1,6 kWh, der zwischen zwei Solarmodulen und dem Wechselrichter sitzt. Mit Zusatzakkus wächst er bis 9,6 kWh.
Eingänge und Kapazität
Zwei MPPT-Eingänge mit je 600 W nehmen zusammen bis 1.200 W Modulleistung auf, also zwei Module. Fünf weitere Akkus mit je 1,6 kWh lassen sich ergänzen. Die Annonce nennt 21,2 kg und 46 × 25,4 × 24,9 cm.
Lebensdauer und Schutz
6.000 Zyklen, IP65, Betrieb bis −20 °C, 10 Jahre Garantie und eine erwartete Lebensdauer von 15 Jahren. So vollständig sind die Angaben bei keinem anderen Speicher dieses Vergleichs außer EcoFlow.
Steuerung
Mit dem Anker SOLIX Smart Meter misst die Solarbank den Hausverbrauch alle drei Sekunden und gibt nur so viel ab, wie gebraucht wird. Das Meter gehört nicht zum Lieferumfang — dort steht nur die Solarbank. Anker beziffert den Gewinn auf eine Eigenverbrauchsquote von 97 % statt 40 % und 236 € im Jahr, ohne die Annahmen zu nennen.
Rechtlicher Rahmen
Wichtig für alle steckerfertigen Speicher: Für die Einspeisung über eine Haussteckdose gilt dieselbe Grenze von 800 VA wie für ein Balkonkraftwerk, und die Anlage gehört ins Marktstammdatenregister. Der Preis von 419 € gilt mit 0 % Mehrwertsteuer für private Betreiber.
Unser Urteil
Ein ausgereifter Speicher mit den vollständigsten Angaben und 4,6 von 5 aus 175 Bewertungen. Für mehr als zwei Module oder Notstrom sind ALLWEI und EcoFlow die Alternativen.
Verfügbarkeit
Am 2. November 2026 für 419,00 € auf Amazon.de angeboten, verkauft von Anker SOLIX. Die Käuferwertung lag bei 4,6 von 5 aus 175 Bewertungen.
Preise ändern sich ohne Vorankündigung: Maßgeblich ist der Preis, den Amazon beim Bestellen anzeigt.
Die Preise in diesem Text wurden abgelesen am 2. November 2026. Der Live-Preis steht oben auf der Seite.
Was es richtig macht, und was es auslässt
Stärken
Vollständige Angaben: 6.000 Zyklen, IP65, −20 °C und 10 Jahre Garantie
Erweiterbar in 1,6-kWh-Schritten bis 9,6 kWh
Breite Käuferbasis: 4,6 von 5 aus 175 Bewertungen
Kompromisse
Nur zwei MPPT-Eingänge: höchstens zwei Module
Das Smart Meter für die bedarfsgerechte Einspeisung kostet extra
Die Steigerung der Eigenverbrauchsquote von 40 auf 97 % ist eine Herstellerrechnung ohne genannte Annahmen
Technische Daten
Kapazität
1,6 kWh; mit bis zu 5 Zusatzakkus 9,6 kWh
Kopplung
Zwischen Modulen und Wechselrichter, für bis zu 2 Module
Solareingang
2 MPPT, je 600 W, zusammen 1.200 W
Ausgangsleistung
Nicht angegeben
Smart Meter und Tarif
Anker SOLIX Smart Meter mit 3-Sekunden-Messung, separat erhältlich
Zyklen
6.000
Schutzart und Temperatur
IP65, Betrieb bis −20 °C
Gewicht
21,2 kg; 46 × 25,4 × 24,9 cm
Garantie
10 Jahre; Lebensdauer laut Hersteller 15 Jahre
Amazon-Referenz
B0D1XMRC56
EAN
0194644035426
Wo dieses Modell gelistet ist
Gelistet heißt nicht lieferbar: Die Referenz existiert in diesen Shops, das Angebot wechselt täglich.
Deutschland
Frankreich
Italien
Spanien
Vereinigtes Königreich
Fragen, die Besitzer zu diesem Gerät stellen
Brauche ich das Smart Meter?
Ohne Smart Meter arbeitet der Speicher nach festem Zeitplan. Mit dem Anker SOLIX Smart Meter misst er den Hausverbrauch alle drei Sekunden und speist nur so viel ein, wie gerade gebraucht wird. Das Meter ist nicht im Lieferumfang.
Was bedeutet „bis 9,6 kWh“?
Zur Grundeinheit mit 1,6 kWh lassen sich fünf Zusatzakkus mit je 1,6 kWh stecken. Für einen Balkon sind 1,6 bis 3,2 kWh meist genug; mehr lohnt sich erst mit größerer Modulfläche.
Hält er Frost aus?
Anker nennt Betrieb bis −20 °C und IP65. Das Laden von Lithiumzellen unter null Grad regelt das Gerät selbst; im Winter liefern Balkonmodule ohnehin wenig.
Was spart der Speicher?
Anker nennt 236 € im Jahr mehr als mit Modulen allein. Die Annahmen dahinter — Modulleistung, Verbrauch, Strompreis — stehen nicht in der Annonce.
Unsere Bewertung
8,3/ 10
Gut dokumentiert und gut bewertet: Zyklen, Temperatur, Schutzart und Garantie sind angegeben, die Käuferwertung liegt bei 4,6 aus 175. Das Smart Meter, das die Nulleinspeisung steuert, gehört nicht zum Lieferumfang.
Neben vergleichbare Geräte gestellt
Gleiche Kategorie, ähnliche Preise, zwischen mobile Stromquellen. Es bleiben die Angaben, die jedes Modell macht — halb leer nützt eine Spalte nichts.
Modell
Preis
Kapazität
Kopplung
Solareingang
Ausgangsleistung
Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Plus
419 €
1,6 kWh; mit bis zu 5 Zusatzakkus 9,6 kWh
Zwischen Modulen und Wechselrichter, für bis zu 2 Module
Gleichstromseitig zwischen Modulen und Mikrowechselrichter
Über MC4, Anzahl und Grenzwerte nicht angegeben
Über den angeschlossenen Mikrowechselrichter
Wo diese Geräte nicht gleichwertig sind
Wenn der Preis entscheidet: MARSTEK B2500-D Speicher 2,24 kWh, für 319 €.
Höchster Wert bei Kapazität in der Tabelle: MARSTEK B2500-D Speicher 2,24 kWh (2,24 kWh LiFePO4; erweiterbar).
Für wen sich dieses Modell eignet
Wer ein Balkonkraftwerk mit zwei Modulen um einen erweiterbaren Speicher mit langer Garantie ergänzen will.
Quellen
Technische Daten: die Herstellerangaben auf der Produktseite bei Amazon.de, gelesen am 2. November 2026, ebenso Preis, Verkäufer und Käuferwertung. Fehlt eine Angabe in der Annonce, steht sie hier als „nicht angegeben“.
1,6 kWh LiFePO4 · AC-gekoppelt · 3 MPPT, bis 2.700 Wp · 800 W Netz, 1.600 W Backup · Shelly 3EM, Tibber · IP65 · erweiterbar bis 8 kWh · 27 kg
Ein All-in-one-Speicher mit 1,6 kWh LiFePO4, drei MPPT-Eingängen für bis zu 2.700 Wp, 800 W Netzeinspeisung, 1.600 W Notstrom und Anbindung an Shelly 3EM Pro und Tibber.
Am besten für: Ein Haushalt mit dynamischem Stromtarif und Shelly 3EM, der Balkonmodule, Speicher und Notstrom in einem Gerät will.
1,92 kWh LFP · AC-gekoppelt · 4 MPPT, 2.000 W Solar + 800 W über Mikrowechselrichter · 2 Steckdosen 1.200–2.300 W · 6.000 Zyklen · IP65, bis −20 °C · 26 cm breit
Ein AC-gekoppelter Speicher mit 1,92 kWh LFP, vier MPPT-Eingängen für 2.000 W Solar plus 800 W über einen angeschlossenen Mikrowechselrichter und zwei eigenen Steckdosen mit bis zu 2.300 W.
Am besten für: Ein Haushalt, der Geräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine direkt am Speicher betreiben und den Verbrauch nach Tarif steuern will.